Höstlov

Hej meine Lieben ❤

Ein Woche Herbstferien, eine Woche keine Schule.

Schon komisch, denn plötzlich wird der Alltag den ich mir mühselig aufgebaut hat wieder kaputt gemacht, oder zumindest auf „Pause“ gesetzt.

Ich habe Angst dass die neuen Freundschaften nach den Herbstferien nicht mehr so eng sind, dass ich alles nochmal machen muss.

Morgen fliege ich nach Stockholm. Ich freue mich viele andere ATS wieder zu sehen, Stockholm zu erkunden und viele viele viele Bilder zu machen!

Ich werde mit der anderen Caro zusammen auch ein YouTube-Video über Stockholm drehen.

Ihr dürft gespannt sein!

Donnerstag Nacht werden wir dann zurück kommen.

Die restlichen 3 Tage meiner Ferien werde ich mit üben verbringen.

Instrument üben, Sprache üben….

Und auch bisschen lernen. Denn nach den Ferien kommt meine erste Englisch-Arbeit und mein zweiter Test in Religion.

Ja ansonsten geht mein Leben weiter.

Auch wenn es sich gerade komisch anfühlt einen Koffer zu packen.

Das letzte Mal habe ich probiert mein ganzes Leben in einen Koffer zu packen.

Jetzt bleibt alles hier, und doch ist noch viel in Deutschland und noch viel mehr nehme ich mit nach Stockholm. Zumindest im Kopf.

Denn im Alltag läuft es eigentlich nur noch mit Schwedisch, doch mit den anderen ATS wird bestimmt auch viel Deutsch geredet. Wir werden über komplett andere Themen reden als mit Freunden in der Schule. Über Dinge die nur ein ATS so versteht.

Gestern vor einem Jahr habe ich übrigens meinen Vertrag von YFU bekommen.

Und jetzt bin ich schon seit 9 Wochen in Schweden.

Schon krass wie schnell dieses Jahr vergangen ist.

Ich hoffe dieses geht nicht so schnell!

Ich melde mich wenn ich wieder zurück bin.

Euch wünsche ich schöne Ferien, wenn ihr noch welche habt 🙂

Hej då!
Caro ❤
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Unentschlossen?

Hej meine Lieben ❤

In den letzten Tagen haben mich immer mehr Nachrichten von Schülern erreicht, die 2016/17 ins Ausland gehen wollen, jedoch nicht sicher sind wie man die richtige Organisation, das richtige Land und und und findet.
Für all diese ist dieser Post!

Von vorne rein möchte ich sagen, dass es sich hier um meine Meinung handelt und ich hier keine Ideal-Lösung äußere, sondern dass meine Ansicht ist!
Ich hoffe ich kann einigen von euch damit helfen!

1. Länderwahl
Ich habe mich damals nur für ein einziges Land, Schweden, beworben.
Wenn ich mich heute nochmal bewerben würde, würde ich es anders machen!
Ich empfehle jedem sich für mehrere Länder zu bewerben, da es dann einfach eine größere Chance gibt einen Platz in einem der Programme zu bekommen!
Bei Schweden als Wunschland würde ich heute noch Norwegen und Dänemark dazu fehlen, da die Sprache und die Kultur sind ähneln.
Bei USA (wenn der Fokus auch speziell auf Englisch liegt) würde ich noch Groß Britannien, Irland und Kanada dazu wählen, bei Frankreich fällt mir noch Belgien ein!
Die Länder müssen auch gar nicht direkt zusammen hängen!
Schaut euch einfach die Länderbeschreibungen an und wählt das, was euch anspricht!
Letzten Endes sind so viele Erfahrungen nicht abhängig in welchem Land ihr platziert werdet!
Überall werdet ihr einen Kulturschock haben, manche kleiner, manche größer!
Überall werdet ihr eure Sprachkenntnisse ausbauen oder eine neue Sprache erlernen!
Überall werdet ihr neue Freunde, eine der mehrere neue Familie/n und ein zweites Zuhause finden!
Ihr seht, das Land ist nicht das allerwichtigste.

2. Organisation
Für mich musste es eine gemeinnützige Organisation sein, da ich eine unbezahlte Gastfamilie haben wollte um zu sehen, dass die Familie wirklich hinter der Idee steht ihr Zuhause zu öffnen und nicht nur das Geld wollte. Zudem bauen sich diese Organisation durch ehrenamtliches Engagement auch, und ich finde dass das von sehr viel Herzblut und Erfolg zeugt, denn keiner würde sich für etwas engagieren wenn man nicht zu 100% davon überzeugt ist!
Es haben sich 6 gemeinnützige Organisationen in einem Arbeitskreis zusammengeschlossen, dadurch garantieren sie die gleichen Qualitätsstandards zu haben und eben alle umkommerziell zu sein. Auf der Seite des AJA (Arbeitskreis gemeinnütziger Jugendaustauschprogramme) findet ihr Beschreibungen und Links zu allen 6 Organisationen.
Ich selbst hatte mich bei 3 von ihnen beworben, wollte aber hauptsächlich mit YFU ins Ausland und das hat ja dann auch funktioniert 🙂

An YFU selbst gefällt mit sehr, dass man sich für über 40 Länder bewerben kann, die Organisation schon sehr lange existiert und durch die lange Erfahrung eine wirklich gute Vorbereitung, Begleitung und Nachbereitung vorzuweisen hat.
Außerdem endet bei YFU das Austauschjahr nicht mit dem Nachhauseflug, sondern dort fängt ein neuer Teil erst richtig an!

3. Länge des Austausches
Es gibt immer mehr Möglichkeiten von Kurz-, Halbjahres- oder eben den klassischen Jahres-Programmen.
Für mich kam nur ein ganzes Jahr in Frage!
Der Grund war, da ich überwiegend gelesen habe, dass man erst nach Weihnachten ein richtiges Leben hier anfängt. Vorher ist man noch immer nicht richtig angekommen, ist die Sprache noch am lernen und wird auch noch bevorzugt/anders behandelt als ein normaler Schüler. Alle Freundschaften fangen erst nach dem ersten halben Jahr an sich richtig zu festigen und der Alltag läuft wie von alleine.
Warum wollte ich dann also nach dem schweren Teil des Jahres nach Hause fliegen und den schönen Teil überspringen?
Außerdem sind es preislich kaum Unterschiede, meist sind es nur 500€ mehr und bei einem Programmpreis von mehreren Tausend Euro lohnt es sich dann auch noch diese dazu zu legen und ein halbes Jahr mehr zu erleben.

4. Schule nach dem Austausch
Viele die nur ein halbes Jahr ins Ausland gehen, wählen diese Option um danach das Schuljahr nicht wiederholen zu müssen. Wie ihr vielleicht wisst werde ich wiederholen, obwohl ich es nicht müsste. Mir wurde angeboten danach direkt weiter zu machen, doch ich habe abgelehnt. Ich möchte mir nicht den ganzen Stress unnötig aufbauen ein ganzes Jahr in den paar Wochen Sommerferien aufarbeiten zu müssen! Viele haben Bedenken geäußert, dass spätere Arbeitgeber einen nicht nehmen, da man ja „sitzen geblieben“ ist. Doch auch das Austauschjahr wird in meinem Lebenslauf auftauchen (sowie eine zusätzliche Sprache) und das wird nur positive Auswirkungen haben. Da wird sich keiner negativ äußern bezüglich einer wiederholten Klasse, da diese Klasse nicht als wiederholt gilt, sondern als „ausgesetzt“. Deshalb würde ich mir darüber einfach keine Sorgen machen! Der andere Punkt ist dass man die Freunde nicht verlieren möchte aus der alten Klasse. Naja… Wenn ihr ein Jahr weg wart, sind auch viele Freundschaften nicht mehr die gleichen und außerdem lernt man während des Jahres ziemlich gut sich neu in eine Klasse einzufinden, deshalb würde ich mir auch darüber nicht so viele Gedanken machen.

5. Finanzierung:
Ein Austauschjahr gibt es leider nicht umsonst, sondern es kostet schon einiges…
Wenn deine Familie nicht in der Lage ist diese Kosten alleine zu stemmen gibt es vielfältige Möglichkeiten trotzdem ins Ausland gehen zu können!
Es gibt gerade bei den großen, gemeinnützigen Organisationen YFU und YFS sehr viele Stipendien, manche Vollstipendien und viele Teilstipendien.
Aus der AJA vergibt Stipendien!
Dabei gibt es verschiede Stipendien, manche sind für spezielle Schülergruppen (Schreibbegeisterte, Ehrenamtliche, Sportler…) doch auch viele bei denen jeder sich bewerben kann! Hierbei ist eine gute Recherche wichtig!
Außerdem kann auch jeder sich selbst Sponsoren in seiner Stadt suchen, die mit einem dann zum Beispiel werben können indem ihr während des Jahres Berichte schreibt die sie veröffentlichen können. Es besteht auch die Möglichkeit von materiellen Sponsoren, die zum Beispiel Hygieneartikel für das Jahr stellen, damit spart ihr euch einiges an Taschengeld über das Jahr.
Eine andere Möglichkeit ist auch noch das Ausland-BAföG. Dieses muss nicht zurück bezahlt werden und kann sehr gut als monatliches Taschengeld während des Jahres benutzt werden!

So, ich hoffe der Post hat euch ein wenig geholfen!
Wenn ihr noch mehr, vielleicht auch spezifische Informationen haben möchtet könnt ihr gerne in den Kommentaren fragen oder euch über Facebook und Mail bei mir melden!

Hej då!
Caro ❤

Alltag & Herbstkonzert

Hej meine Lieben ❤

Ich bin angekommen! Das kann ich jetzt wirklich so sagen!
Mein Schwedisch reicht mittlerweile aus, damit ich mich in verständigen kann. In der Schule kann ich so langsam auch mal aktiv mitmachen (wer mich kenn weiß, dass ich es hasse wenn ich nichts beitragen kann 🙂 ) und ja 😀
Meine Grammatik und Aussprache ist noch unglaublich schlecht, aber ich glaube man kann mich verstehen.
Es ist ein unglaublich schönes Gefühl mit seinen Klassenkameraden auf dem Sofa zu sitzen und zu bemerken, dass man gerade wirklich 5 Minuten ein komplettes Gespräch verfolgen konnte und verstanden hat! Ich hätte nie gedacht, dass es nach 8 Wochen schon soweit bin!
Ich schreibe gerade an meinem ersten Aufsatz für Schwedisch und habe schon 2 Seiten am Laptop und ich bin noch nicht fertig! Riiiichtig krass! 😀

Ansonsten habe ich mich auch echt gut eingefunden. Ich kenne die Wege in der Stadt, weiß wo och welche Läden finde und wo meinen Lieblingsquark im Supermarkt steht 😀

Heute hatte ich dann mein zweites Konzert mit der Schule!
Es war richtig toll und es war mein erstes Konzert als Sopran! Ich habe es wirklich nie erwartet, dass ich jemals Sopran singen werde!
Wir haben „Requiem“ von John Rutter gesungen. Latein und Englisch, sehr Austauschschüler-Freundlich! 🙂
Es ist wirklich ein schönes Stück! Hört gerne mal rein!

Für mich beginnt morgen die letzte Schulwoche, danach gibt es eine Woche Herbstferien, was für mich STOCKHOLM bedeutet!
Darüber werdet ihr dann auch die folgenden Beiträge finden!
Schöne Ferien an alle die schon Ferien haben und die die bald welche bekommen!

Hier gehen wir jetzt stark Richtung Winter, in 4 Wochen werde ich dann wahrscheinlich den ersten Schnee hier begrüßen können!
Wenn es soweit ist werdet ihr natürlich die ersten sein, die davon erfahren!

Hej då!
Caro ❤

Ein Kapitel zu Ende – Ein Neues beginnt

Hej meine Lieben ❤

Für mich ist jetzt das erste Kapitel meines ATJ zu Ende. Das Einleben, das mit der Sprache klarkommen, in der Familie ankommen, Freunde finden und ja auch die ersten Probleme.

Das ganze, dass jetzt wirklich der erste Teil meines ATJ zu Ende ist, kam durch meine Reise nach Stockholm. Am letzten Tag habe ich mich so richtig gefühlt, als würde ich jetzt nach Hause fliegen. Also nicht dass ich so krass Heimweh hatte dass ich nach Hause wollte. Nein, sondern einfach dass es jetzt Sinn machen würde nach Hause zu fliegen.

Ich meine ich habe mein neues Zuhause hier, habe meine neuen Freunde, kann die Sprache so gut sprechen dass ich mich verständigen kann und habe mich schon mächtig verändert und bin gewachsen (nur im Kopf, ansonsten nicht :D)

Ich glaube das zweite Kapitel jetzt wird ganz anders.

Jetzt ist die Challenge zu leben, den Alltag aber trotzdem als was Besonderes zu sehen.

Beschreiben, was gerade in mir vorgeht kann ich nicht, aber es ist anders als von 2 Monaten, ganz anders!

Morgen kommt mein Beitrag über Stockholm.

Ich werde mich jetzt an mein zweiten YouTube-Video setzen.

Ich wollte euch nur mal eben mein Gedankenchaos da lassen 😛

Hej då!
Caro ❤