Zwischen FOMO, SLOMO und JOMO

Zwischen WAS?!
FOMO – Fear of missing out – die Angst etwas zu verpassen
SLOMO – Slo-Motion – Einfach mal langsam machen, genießen, stressfrei
JOMO – Joy of missing out – Freude etwas zu verpassen

Meiner Generation (sei es nun Generation Y oder Z – diese Frage kann mir das Internet nicht beantworten) haftet ein Vorurteil an: Wir sind verweichlicht. Wir können keinen Stress ab und bewerten alles viel zu schnell und lassen alles zu viel ins Gewicht fallen. Doch können andere Menschen aus anderen Generationen das überhaupt erfassen, geschweige denn bewerten?

Burnout-ähnliche Zustände mit Anfang 20 – ein Generationsproblem?

Täglich sehe ich auf Instagram Beiträge, die zwischen Self-Care und Selbstoptimierung liegen. Tipps, wie ich mit meinen Emotionen, meiner Laune und vor allem meiner schwindenden Energie umgehen kann – oder umzugehen habe? Eine dieser Ideen ist ein Journal zu führen, also das gute alte Tagebuch, nur dass das heute halt gut illustriert sein muss uns sich dort auch noch Tracker für alles finden, um zu schauen wie viel Wasser ich getrunken habe, wie gesund ich gegessen habe, wieviel ich an der frischen Luft war und wieviel Schritte ich gelaufen bin. Natürlich das alles nur, damit ich ein gesunder, ausgeglichener Mensch bleibe oder eben wieder werde.
Diese Tipps besagen auch, dass Emotionen vollkommen natürlich sind, dass sie zugelassen werden soll und somit auch, dass Menschen weinen dürfen. Soweit stimme ich zu. Doch wie sieht die Realität aus? Losweinen, wenn alles zu viel ist geht nur zuhause, im eigenen Zimmer, jedoch nicht an der Kasse, nicht vor den Dozierenden, nicht in der Öffentlichkeit. Denn sonst bist du die komische Person, die an der Kasse geweint hat, die Studentin, die vor dem Dozent in Tränen ausbrach und somit vielleicht nicht bereit ist zu studieren und auch die Person, die an der Bushaltestelle geheult hat.

Gleichzeitig lebe ich auch ein Leben, welches vielleicht „verpeilt und verplant“, jedoch auch „Verantwortung und Verwirklichung“ schreit.
Damit liege im Mitten im Trend.

Ich studiere aktuell Bildungswissenschaft, werde also später Mal außerschulische Pädagogin. Mir ist dabei besonders wichtig, dass ich auch nach dem Studium noch Freiheiten habe. Ein Trend.
Ich kenne kaum Menschen, die noch etwas studieren, womit sie später einfach ein genau definiertes Berufsbild erfüllen werden, wahrscheinlich auch auf Grund dessen, dass das heute nicht mehr gefragt ist. Die Berufswelt fordert erfahrene Multitalente, die Verwaltung, Kundenkontakt, Öffentlichkeitsarbeit, Zwischenmenschliches, Online-Marketing, Finanzen und was auch immer können. Das alles natürlich dann auch noch unter eigenem Zeitmanagement, mit Gleitzeit oder Home Office, Self-Assessment und Selbstkontrolle. Heißt am Ende geben wir uns selbst Aufgaben und kontrollieren sie selbst, nachdem wir selbst festgelegt haben, wie, wann und wo wir sie erledigen. Klingt super individuell und vollgepumpt mit Selbstverwirklichung, doch am Ende geht es doch darum die Beste im Unternehmen zu sein, denn ersetzbar sind wir alle. Der Unterschied heute: die Führungsperson sitzt in unserem Kopf, wir sind es selbst und so machen wir uns ganz alleine den Druck.

Hörsaal

Ich habe ein Ehrenamt, dass überregional organisiert ist. Für mich bedeutet das einige Stunden am Laptop in Telefonkonferenzen oder Webinaren, gleichzeitig aber auch Seminarwochenenden bis -wochen, die ich dann in einer Jugendherberge irgendwo in Deutschland verbringe.
Natürlich ist so ein Ehrenamt freiwillig, sonst wäre es ja auch kein Ehrenamt mehr. Gleichzeitig wäre mein Lebenslauf und meine Bewerbung nur halb so viel wert ohne mein Ehrenamt. Ohne ein gesellschaftliches und/oder politisches Ehrenamt startet heute fast niemand mehr ins Berufsleben. Was ich dabei vergessen habe sind natürlich die Kompetenzen, die ich dadurch gewonnen habe. Denn am Ende geht es genau um diese: Serien-Mails schreiben, kochen für 50 Personen, Präsentation vor und pädagogische Programme für 30 bis 100 Teilnehmende erstellen. Klar ist die Organisation und die damit verbundenen Werte nicht ganz unwichtig, doch die Erfahrung die ich dadurch mit in den Job bringe stehen doch im Vordergrund.

Ich habe zwei Jobs.
Einerseits bin ich fest angestellt bei der Kirche als Gemeindeassistentin. Ich bekoche dabei den Gemeindeabend einmal die Woche. Für 10 Personen kochen, in Ausnahmen mal für 50 Menschen, ist durch mein Ehrenamt kein Problem mehr. Neben meinem festen Arbeitstag in der Woche kommen dann immer mal wieder Veranstaltungen der Gemeinde dazu, die ich eben mal so auch mit betreue, sei es der Sektempfang, das Stühle stellen oder das Programmhefte austeilen. Natürlich flexibel und meist als unbezahlte Überstunden.
Andererseits bin ich freiberufliche Poetry-Slammerin, also Kleinkunst-Schaffende.
Das Hobby wurde zum Nebenjob, welches nun auch neuer Druck bedeutet. Auftritt nur für Fahrtkosten, vor einem Jahr noch super, heute schon mit einem komischen Bauchgefühl, schließlich mache ich hier ja was, ich liefere ja ab.
Sorry, aber im Ernst: Ich stehe hier 6 Minuten, vielleicht Mal 12 oder maximal dann 18 Minuten auf der Bühne. Nach Mindestlohn wären das keine 4€. Mittlerweile sind das zwischen 50€ und 150€ oder auch mal mehr. Fahrtkosten, Verpflegung und Unterbringung werden dann natürlich auch noch übernommen.
Ja, das ist super, dass es für Kunst mittlerweile Geld gibt, von dem Menschen sogar leben können. Doch gleichzeitig setzt es mich unter einen Druck, den ich nicht erwartet habe. Ich habe mit Poetry Slam aus Spaß angefangen, weil ich es mag zu schreiben und auf Bühnen zu stehen, weil ich gerne neue Menschen kennenlerne und etwas mit ihnen teile. Heute bin ich jede Woche unterwegs, stehe unter dem Druck neue Texte zu schreiben, die meinen Ansprüchen der Tiefsinnigkeit, der emotionalen Verbundenheit, jedoch auch den des Publikums nach Unterhaltung und Leichtigkeit genügen müssen. Ich muss abliefern.

Foto Marvin Ruppert
© Marvin Ruppert

Auf Instagram habe ich über 800 Follower*innen.
Mittlerweile habe ich Anfragen von Unternehmen, die mir Kooperationen anbieten.
Lust darauf habe ich tendenziell, nur eben nicht für Unternehmen, die nicht meinen Werten oder meiner Kleidergröße entsprechen.
Natürlich mache ich täglich mindestens eine Story, möchte 3 Beiträge die Woche posten, die, da ich Poetry-Slammerin bin, selbstverständlich auch einen sinnhaften Texten darunter brauchen.
800 Follower*innen sind nichts im Instagram-Business, gleichzeitig finde ich es wahnsinnig einschüchternd zu wissen, dass da 800 Menschen dieses Bild sehen und dieses Video oder diesen Text für sich bewerten.

Dieser Blog hier ist mein Herzensprojekt.
Meine Mischung aus Öffentlichkeit und Tagebuch, aus Präsentieren und Selbstreflektion.
Doch für einen Beitrag hier recherchiere ich, schreibe dann, fotografiere, lese nochmal drüber, bis er dann nach Tagen veröffentlich wird.

Ich habe jetzt mal 3 Monate genau aufgeschrieben und getrackt, wieviel Zeit ich genau für was in meinem Leben brauche. Hier auf die Wochenanzahl runtergerechnet:

Universität: 10h Anwesenheit und  dann idealerweise noch 10h Vor- und Nachbereitung
Ehrenamt: 5h die Woche online (und Seminare, die hier nicht eingerechnet sind)
Job 1: 7h jeden Mittwoch
Job 2: 2- 3 Auftritte in der Woche, das bedeutet 10h in der Location, dazu dann noch 8h An- und Abreise (wenn es gut läuft) und oft dann auch eine Übernachtungen.
Dazu kommt noch das Schreiben von Texten mit Recherche, aktuell sind das ungefähr 2h jede Woche.
Instagram: 14h online, 1h Fotografieren, 3h Bearbeiten
Blog: 2h Recherche, 2h Schreiben, 1h Überarbeiten

Am Ende sind das dann 75 Wochenstunden.
Da habe ich dann keine Klausurenphase, keine Gruppenarbeit oder kein Projekt, keine Extraveranstaltung bei der Festanstellung, keine 4-Tage-Tour als Slammerin, kein besonderes Anliegen auf Instagram oder auf dem Blog.

Natürlich kann ich mir jetzt eine bedeutsame Frage stellen: Warum?
Ich muss keine zwei Jobs haben, einer würde reichen, am besten die Festanstellung, damit ich finanziell abgesichert bin.
Ich muss kein Instagram haben, muss keinen Blog schreiben.
Ich muss kein Ehrenamt haben.
Stimmt.

Doch am Ende ist es genau dieser, wenn auch paradoxe, freiwillige Zwang meiner Generation.
Ich möchte mich selbst verwirklichen. Also stelle ich mich oft auf Bühnen, zeige mich online und rede dabei ab und zu in meine Handykamera oder tippsel eben meine Worte hier rein.
Gleichzeitig bekomme ich ein schlechtes Gewissen, wenn ich mal eine Pause davon mache, weil es doch verlangt wird, dass ich mich zeige. Oder?
Einmal damit angefangen, muss es doch auch weiter gehen!

Meine Festanstellung habe ich nur durch mein Ehrenamt, das mich 2019 komplett beansprucht hat. Letztes Jahr waren es noch 10h die Woche online und insgesamt 85 Seminartage irgendwo in Deutschland. Währenddessen habe ich mal eben Abitur geschrieben, bin umgezogen, habe mein Studium angefangen und habe gearbeitet.

Mein Studium werde ich nicht in Regelstudienzeit beenden. Da das mit meiner Fächerkombination kaum geht, aber auch weil ich nicht damit rechne, dass ich es schaffen kann, da ich „nur“ 20 Wochenstunden reinlege, wo doch 30h gefordert sind. Ob das gut ist? Keine Ahnung. Die einen sagen ja, da die Unternehmen so sehen, dass ich mich darin wirklich ausgebildet habe, Veranstaltungen besucht habe die mich wirklich interessieren und voran bringen. Andere sagen nein, denn wer nicht mal seinen Bachelor in 6 Semestern hinbekommt, wie soll diese Person wirklich effizient im Unternehmen arbeiten können.
Ach ja, ins Ausland werde ich auch nicht gehen während des Bachelors.
Wahrscheinlich auch ein mittleres Drama. Aber immerhin war ich schon während der Schulzeit ein Jahr lang in Schweden und ein Monat in den USA auf der Schule. Immerhin.

Ich könnte Stunden so weiter schreiben und genau das ist heute alles immer wieder in meinem Kopf und damit bin ich bestimmt nicht alleine.

 

Bei 75 verplanten Wochenstunden habe ich noch keine Freunde getroffen, war keinen Kaffee trinken und erst recht auf keiner Party.
Und da kommt sie, die FOMO – Fear of missing out.
Ich verpasse wohl innerhalb einer Woche circa 10 Partys auf denen Freund*innen oder Kommiliton*innen von mir sind. Währenddessen bin ich froh, wenn ich es auf eine Party im Monat schaffe. Natürlich kommt auch bei mir die Angst auf, dass ich „diese eine, verdammt coole Nacht“ verpasse, von der dann alle noch Wochen später nach dem Seminar reden. Ständig verpasse ich Geburtstage und Hauspartys, da ich auf Tour oder für mein Ehrenamt weg bin.
Wenn es dabei bleiben würde.Processed with VSCO with kp5 preset
Doch es geht ja weiter.
SLOMO – das Leben genießen bei Slow-Food und Clean-Eating. Mehrere Stunden einfach in einem Café sitzen, den entkoffeinierten Milchkaffee, mit Mandelmilch natürlich, schlürfen und sich einfach mal unterhalten oder auch anschweigen. Etwas das ich nur zu gerne mache, doch wofür ich und auch mein Umfeld kaum Zeit finden.

 

Und dann kommt auch noch die JOMO – Joy of missing out.
Ja, ich genieße es eben auch einfach mal einen Abend nur in meinem Bett zu liegen, eine ganze Staffel Grey’s Anatomy zu schauen und Schokoeis zu essen. Die Insta-Stories von der Party zeigen mir genau an so einem Abend auch nur, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe. Kein stundenlanges Tanzen, wo mir die Füße doch schon vom Tag weh tun, keine laute Musik, wo ich mir doch heute schon 3 Vorlesungen angehört habe und auch keine neuen Menschen kennenlernen, wo ich doch auch gar nicht weiß, wie ich mich genau zeigen, geschweige denn präsentieren, möchte.

Danach kommt dann wieder das schlechte Gewissen, es ist also ein dauerhaftes Hin-und-Her zwischen FOMO und JOMO, zwischen Tourleben und einfach mal entspannt im Café sitzen.

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Gab es das schon früher?
Nein.
Denn ohne Social Media bekommt niemand all diese Gefühle.
Denn ohne die Insta-Stories von der Party würde ich einfach den Abend im Bett genießen können.
Denn ohne Instagram und Blog würden einfach mal 22 Wochenstunden wegfallen, in denen ich auf eine Party gehen könnte oder ein Buch lesen oder Kaffee trinken gehen.
Der größte Punkt dabei ist für mich, dass der Vergleich wegfällt.
Ich würde nicht sehen, dass das halbe Seminar gerade auf dieser einen Hausparty ist.
Ich würde nicht sehen, wie viele Menschen mir zuschauen, mich begleiten.
Mir würden nicht über 800 Menschen zuschauen.
Ich hätte nicht das Gefühl, mich so zeigen, mitteilen, präsentieren zu müssen.
Klar, muss ich das alles nicht. Aber wer bin ich dann noch heute?
Künstlerin auf keinen Fall, denn dazu gehört nun mal auf die Online-Präsentation und eingebunden in mein Umfeld, sei es unter Kommiliton*innen, Kolleg*innen oder Freund*innen bin ich dann auch nicht.

Mittlerweile ist mehr als jede 10. Person in Deutschland stark stressbelastet. Begleitet wird chronischer Stress häufig mit depressiver Symptomatik, einem Burn-Out Syndrom oder Schlafstörungen (Quelle).
Gleichzeitig ergab eine Studie der University of Pennsylvania, dass eine verminderte Nutzung von Social Media Symptome von Depressionen, wie Einsamkeit, vermindern können.

Social Media ist nicht mehr aus meiner Generation wegzudenken, also müssen wir die 10-20 Wochenstunden vielleicht mal mitrechnen, in unseren Gleitzeit-Homeoffice-Selbstmanagement-Alltag. Denn es hilft hierbei nicht, in schwarz-weiß Bildern zu denken: Das ganze Jahr jeden Tag online und dann einen Monat komplett offline. Sicher kann das bei aktuer Überlastung helfen. Auf Dauer jedoch müssen wir lernen, wie wir die sozialen Medien in unseren Alltag so eingebaut bekommen, dass sie uns nicht schaden (von gut tun ist hier noch nicht mal die Rede!).

40-Stunden-Woche war früher.
Da bekamen Menschen Burn-Outs, auch wenn es dafür vielleicht noch keinen oder  einen anderen Namen gab.
Heute haben wir das doppelte vor uns, vieles unbezahlt, vieles aus dem persönlichen und doch extrinsischen Geltungsdrang.
Sollen wir uns dann wundern, dass immer mehr Menschen unter Burn-Out und Depressionen leiden?
Ich wundere mich nicht.

An dieser Stelle wäre eine Lösung natürlich wunderschön.
Doch reihe ich mich dann nicht auch nur in die Kette der Selfcare als Selbstoptimierung ein?
Vielleicht hilft es sich einfach mal bewusst zu machen, was ich als Person leiste.
Einfach mal in Zahlen und Fakten.
Steht das in einem Verhältnis mit der Zeit, die ich zum Energie aufladen nutze?
Schlafe ich ansatzweise so viel?
Gibt es Momente, in denen ich einfach mal nichts mache?
Zeit für Arzttermine? Vorsorgeuntersuchungen?
Zeit für Entspannung.
Und ja, auch Zeit für Psychotherapie. Denn auch das kann es brauchen, wenn alles auseinander bricht. Es hat niemand festgeschrieben, dass sich Personen alleine wieder zusammensetzen müssen.
Ja, wahrscheinlich wird keine Versicherung der Welt mir eine Berufsunfähigkeitsversicherung anbieten, dafür kann ich aber jetzt und in Zukunft überhaupt arbeiten.

Burnout-ähnliche Zustände mit Anfang 20 – ein Generationsproblem?
Ja.
Doch keins, welches nicht gelöst werden kann.
Wichtig dabei, wie wohl bei jedem Generationsproblem: Die Reflektion innerhalb der Generation. Denn wir sind eben nicht verweichlicht, nein. Wir leben nur in einem anderen Rahmen, vielleicht sogar in einer anderen Welt. Das kann halt nicht weggedacht, rausgerechnet werden.
Und genau deshalb braucht es die Arbeit innerhalb der Generation um dieses Problem zu lösen.
Das hier ist mein Anfang.

 

Falls euch das Thema jetzt noch nicht aus den Ohren hängt, möchte ich euch noch diese Reportage empfehlen, welche mich (mal wieder) zu diesem Thema gebracht hat.

 

 

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