#nichtschön

Hej meine Lieben!

Heute mal etwas anderes, da ich einfach ein paar Gedanken loswerden möchte.

Ich habe heute auf meinem privatem Instagram-Account ein Bild (das heutige Beitragsbild oben) hochgeladen von mir, auf dem ich nicht schön bin. Also ja, zumindest nicht so „schön“ wie es heutzutage von Social Media definiert wird. Ich hatte kein Make-Up drauf, meine Haare saßen nicht am Platz, mein Outfit war nicht perfekt, ich stehe nicht in einer vorteilhaften Pose oder sonst was und TROTZDEM habe ich es hochgeladen.
Heute nicht mehr so selbst verständlich, in Zeiten in der Likes, Klicks und Abonnenten wichtiger sind als schöne Momente mit Freunden.

Unter das Bild habe ich meine „Begründung“ gepostet, warum dieses Bild hier gelandet ist. Diese ist wie folgt:
Ich weiß dass keiner dieses Bild als „perfekt“ beschreiben würde. Aber trotzdem habe ich bestimmt es hier hochzuladen, weil ICH es mag! Ich fühle mich wohl mit dem und das ist perfekt! Ich bin glücklich, das Bild wurde von einem der besten Menschen die ich in meinem Leben getroffen habe gemacht, das Wetter war so unglaublich schön, ich habe meine Lieblingsjacke an und ja, der Tag war perfekt! Die Erinnerung ist perfekt! Der Moment ist perfekt! Auch wenn meine Haare nicht gut aussehen und halb in meinem Gesicht hängen. Auch wenn viele Menschen mich nicht hübsch finden. In diesem Moment konnte ich alle und alles vergessen was schlecht für mich ist. Und dafür bin ich so dankbar! Danke Alexandra!

Wieso braucht es eine solche Begründung?
Viele können denken dass ich übertreibe, doch ich finde, dass das man gesagt werden musste.
Ich hatte wirklich längere Zeit Probleme mit meinem Selbstvertrauen und das hat sich hier in Schweden wirklich verändert. Auch wenn ich noch immer nicht zu 100% zufrieden mit mir bin (ich glaube dass das auch wiederum schlecht wäre), bin ich um einiges selbstbewusster als vorher. Und das nur, weil ich hier in Schweden einfach die Person sein durfte, die ich sein wollte. Ich wurde hier akzeptiert und gemocht für die die ich bin und nicht für die die ich spielte.

Und noch immer könnte jeder denken „Ja, wow, komm mit etwas Neuem um die Ecke“, doch ja, für mich ist dass neu. Für mich ist neu, dass Likes vielleicht doch nicht so viel bedeuten, sondern dass der Moment, der wunderschön war, viel wichtiger ist.

Diese ganzen Gedanken kamen durch zwei Sachen in meinem Kopf:
Die wunderschönen Tage mit Alexa, in denen ich einfach mal gesehen habe: “ Ja man, ich kann was“, nämlich einfach eine gute Freundin sein, Fotos machen, Blog gestalten, Spaß haben. Ja und es gibt Sachen die ich nicht kann und das sind zum Beispiel einfach in den Durchschnitt zu passen. Das hat wirklich oft an mir genagt, doch mittlerweile bin ich auf dem Weg einfach mich nicht darum zu kümmern. Ja, ich bin ich, kein Durchschnitt.
Der andere Auslöser für diese Gedanken war das Video „Ich bin #nichtschön“ welches auch nochmal genau dieses Thema anspricht. Ich möchte auch gar nicht das Video probieren zusammen zu fassen, schaut viel lieber selbst mal rein.

Was ich euch heute mit diesem Beitrag sagen möchte ist:
Macht euer Ding!
Und ja, es wird Menschen geben die das vielleicht nicht mögen, aber naja, dann ist das halt so. Daran könnt ihr nichts ändern, verschwendet eure Kraft nicht daran es zu versuchen sondern benutzt diese Zeit lieber dazu, dass zu machen was euch gut tun und dies mit Menschen zu teilen die euch gut tun!

Das war also das Wort zum heutigen Abend!
Schlaft gut!
Hej då och god natt!
Carro ❤

 

 

2 Kommentare zu „#nichtschön

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